Macky vs Screens
Screens ist eine ausgereifte Remote-Desktop-App für den Mac auf VNC-Basis. Damit steuern Sie Ihren kompletten Desktop von jedem Gerät aus. Macky verfolgt einen anderen Ansatz: Im Mittelpunkt steht das Terminal. Die App richtet sich an Entwickler, die per WebRTC mit geringer Latenz auf die Kommandozeile zugreifen möchten.
WebRTC vs. VNC
VNC überträgt Ihren gesamten Bildschirm als Pixel. WebRTC baut eine direkte Peer-to-Peer-Verbindung auf und kommt automatisch mit NAT zurecht. Für die Arbeit im Terminal ist WebRTC schneller und braucht deutlich weniger Bandbreite.
Terminal zuerst
Screens ist darauf ausgelegt, den kompletten Desktop anzuzeigen und zu steuern. Macky ist rund um das Terminal gebaut, die Bildschirmansicht steht bei Bedarf bereit. Wenn Sie ohnehin im Terminal arbeiten, passt Macky besser.
Ohne Konfiguration
Für Screens müssen Sie VNC auf dem Mac aktivieren und oft auch Ihre Apple ID für den Fernzugriff einrichten. Bei Macky installieren Sie zwei Apps und melden sich an. Server und Netzwerk müssen Sie nicht einrichten.
Wann Screens die bessere Wahl ist
Screens passt besser, wenn Sie vollen GUI-Zugriff auf Ihren Mac brauchen. Etwa um eine bestimmte App zu nutzen, im Finder zu navigieren, Dateien per Drag & Drop zu verwalten oder für alles, was im Terminal umständlich ist. Auch für Nicht-Entwickler, die einfach ihren Desktop sehen und steuern möchten, ist Screens eine gute Wahl.
Wenn Sie vom iPhone aus vor allem Terminal-Befehle ausführen, Builds prüfen oder CLI-Tools nutzen möchten, ist Macky die effizientere Lösung.