Wie sicher ist Macky? WebRTC-Sicherheit & Datenschutz erklärt
Eine berechtigte Frage. Sie installieren eine Anwendung, die den Bildschirm Ihres Macs sehen und Eingaben in das Terminal senden kann. Daher sollten Sie genau wissen, wie die Verbindung abgesichert ist und worauf Entwickler oder Server Zugriff haben. Hier sind die klaren Fakten.
Kann Macky meinen Bildschirm oder meine Befehle sehen?
Nein. Die Verbindung zwischen Ihrem Mac und Ihrem iPhone ist vollständig Ende-zu-Ende verschlüsselt mit DTLS-SRTP, demselben Standard, der auch für sichere WebRTC-Videoanrufe verwendet wird. Ihr Bildschirm, Ihre Tastatureingaben und die Terminal-Ausgabe werden auf einem Gerät verschlüsselt und erst auf dem Zielgerät entschlüsselt. Unsere Server können davon absolut nichts mitlesen.
Die einzige Aufgabe unseres Servers besteht im sogenannten Signalisieren: Er stellt den initialen Kontakt zwischen beiden Geräten her, damit diese eine direkte Peer-to-Peer-Verbindung aushandeln können. Nach diesem Handshake fließen alle Daten direkt zwischen Ihren Geräten und niemals über unsere Server.
Zeichnet Macky irgendwelche Sitzungen oder Eingaben auf?
Nein. Es gibt keine Sitzungsaufzeichnungen, kein Keylogging und keine Übertragung von Screenshots auf Cloud-Speicher. Sitzungen existieren ausschließlich live zwischen Ihren zwei Geräten. Gespeichert werden lediglich standardmäßige Kontoinformationen und grundlegende Metadaten, wie etwa der Zeitpunkt eines Sitzungsstarts.
Was passiert, wenn jemand mein Kontopasswort stiehlt?
Selbst dann kann niemand auf Ihren Mac zugreifen. Macky setzt auf ein separates Master-Passwort, das die eigentliche Verbindung schützt. Ihr Konto dient lediglich der Benutzeranmeldung, doch die Verbindung zum Mac wird erst durch das Master-Passwort freigeschaltet. Dessen Überprüfung erfolgt lokal auf Ihrem Mac, nicht auf unseren Servern.
Zusätzlich führt Ihr Mac eine lokale Zulassungsliste (Allow-List) für Geräte. Ein neues iPhone kann sich erst dann verbinden, wenn Sie es auf dem Mac ausdrücklich autorisiert haben. Ein Angreifer bräuchte somit Ihre Zugangsdaten, das Master-Passwort und ein bereits physisch freigegebenes Gerät.
Die vier Sicherheitsebenen im Überblick
- Ende-zu-Ende-Verschlüsselung: Sämtliche Sitzungsdaten laufen durch einen verschlüsselten WebRTC-Tunnel.
- Blindes Signalisieren: Unsere Server vermitteln nur den Handshake und erhalten keinerlei Einblick in Nutzdaten.
- Master-Passwort: Ein zweites, vom Konto getrenntes Kennwort sichert jede Verbindungsanfrage direkt auf dem Mac.
- Geräte-Zulassungsliste: Ihr Mac muss jedes iPhone vor dem ersten Verbindungsaufbau explizit genehmigen.
Funktionen, die Sie selbst kontrollieren
Die Mac-App läuft dezent in Ihrer Menüleiste. So sehen Sie jederzeit, ob sie aktiv ist, und können laufende Verbindungen mit einem Klick sofort trennen. Pro-Nutzer erhalten zudem ausführliche Verbindungsprotokolle, um nachzuvollziehen, wann und von welchem Gerät zugegriffen wurde.
Der kostenlose Plan erfordert keine Kreditkarte, sodass Sie alle Sicherheitsfunktionen in Ruhe selbst prüfen können. Genau diese transparente Sicherheit erwarten wir selbst als Entwickler, und genau so haben wir Macky gebaut.
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